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Besucherzentrum von Lerma
MuseoDas Interpretationszentrum zur Geschichte von Lerma ist ein lokales Museum, das die historische Entwicklung der herzoglichen Stadt Lerma in der Provinz Burgos und in Kastilien und León beleuchtet. Es befindet sich in der Calle Audiencia 6 und ist über die Touristeninformation zu erreichen, mitten in der Altstadt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt insbesondere auf dem 17. Jahrhundert, der Blütezeit von Lerma unter dem Herzog von Lerma und am Hofe Philipps III. Nach Angaben der offiziellen Tourismusinformation präsentiert das Museum die Geschichte der Stadt, ihre Denkmäler, bedeutende Persönlichkeiten, Traditionen und Kultur, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den für den Hof organisierten barocken Festen liegt. Der Rundgang wird durch Informationstafeln, Modelle und Nachbildungen von Kostümen aus dem 17. Jahrhundert sowie durch Porträts, Aquarelle und andere Elemente gestaltet, die dabei helfen, das religiöse, militärische und alltägliche Leben jener Zeit in einen Kontext zu setzen. Ebenfalls erwähnt werden szenografische Elemente wie ein Brunnen und ein Weinkeller, die dazu dienen, die historische Atmosphäre zu unterstreichen. Aufgrund seines Inhalts fungiert das Zentrum als ergänzende Einrichtung zur Vermittlung des Kulturerbes neben den großen Denkmälern von Lerma, einer historischen Stadt, die eng mit dem höfischen Barock und dem vom Herzog von Lerma vorangetriebenen Stadtentwicklungsprojekt verbunden ist.
Ver detalle →Valle del Arlanza
PARAJEDas Arlanza-Tal ist ein weitläufiges Flusstal, das von den Wassern des Flusses Arlanza geformt wurde und sich zwischen der Ribera del Duero und der Provinzhauptstadt Burgos in der Provinz Kastilien und León erstreckt. Der Fluss entspringt in Fuente Sanza, in der Nähe von Quintanar de la Sierra, inmitten von Kiefernwäldern und fließt von Osten nach Westen, wobei er dem Gefälle des Geländes von Erhebungen wie den Peñas de Cervera (Monte Valdosa, 1412 m) und der Bergkette Las Mamblas (1372 m) folgt, bis er in den Arlanzón mündet. Das Tal ist Teil des Naturschutzgebiets „La Yecla y los Sabinares del Arlanza“, eines der ausgedehntesten und am besten erhaltenen Wacholderwälder Europas, mit Exemplaren, die über 2000 Jahre alt sind. Vom Aussichtspunkt in Lerma aus überblickt man die Flussaue von einer Anhöhe aus, mit Blick auf die Getreidefelder, die sanften Hügel und die bewaldeten Ufer, die eine Landschaft von großer natürlicher Schönheit und Ruhe bilden. Die Region zeichnet sich durch ihren historischen und kulturellen Reichtum aus und ist Teil des „Triángulo del Arlanza“, einer Gruppe von drei Gemeinden (Covarrubias, Lerma und Santo Domingo de Silos), zu der Denkmäler wie das Kloster San Pedro de Arlanza (gegründet 912), den Herzogspalast von Lerma und die Stiftskirche San Cosme und San Damián in Covarrubias umfasst. Das Tal wird in renommierten Reiseführern sowie vom Verband „Los Pueblos Más Bonitos de España“ (Die schönsten Dörfer Spaniens) erwähnt und ist bekannt für sein aufstrebendes Weinerbe, das die traditionelle Getreideanbau- und Schafzucht ergänzt. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn die Farben der Landschaft am intensivsten sind, oder im Sommer, um die Ruhe der Natur zu genießen.
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