El Club · Vilafamés
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Burg von Vilafamés
CastilloDiese Festungsanlage muslimischen Ursprungs thront auf dem höchsten Punkt der Stadt und bietet aufgrund ihrer Lage auf einem Sandsteinhügel eines der bekanntesten Panoramen des Ortes. Bei der Besichtigung durchläuft man diese Verteidigungsanlage, die nach der Rückeroberung vom Orden des Maestre de Montesa umgestaltet und später während der Karlistenkriege verstärkt wurde. Als Hauptattraktion ragen der imposante Rundturm, die Überreste der Stadtmauern und der außergewöhnliche Panoramablick, den er auf das Tal und die Altstadt bietet.
Ver detalle →Cueva del Bolimini
PARAJEDie Höhle „Cueva del Bolimini“ ist eine natürliche Höhle im Gemeindegebiet von Vilafamés in der Region Plana Alta (Castellón), inmitten der Landschaft des Bovalar. Es handelt sich um eine geologische Formation aus Konglomeraten, was bei dieser Art von Höhlen eher ungewöhnlich ist. Die Höhle hat eine tatsächliche Länge von etwa 121 Metern, eine maximale Tiefe von -18,7 Metern und einen kleinen, unauffälligen Eingang an einem steilen Hang. Ihr Inneres öffnet sich in zwei weitläufige Innenräume mit bis zu 3 Meter hohen Gewölben, die über eine natürliche Treppe erreichbar sind. Vom Besucherpunkt aus ist besonders bemerkenswert ein großer, etwa 6 Meter langer Wandtropfstein, der wie eine Kapelle eine Felsnische überdacht, in der sich das Wasser aus dem einzigen aktiven Bereich der Höhle sammelt. Dieses stetige Tropfen sorgt für eine einzigartige Trinkwasserversorgung, die sich in einem künstlichen Becken am Ende des zweiten Saals sammelt. Die Vegetation im Außenbereich ist typisch für die Bergregion und umfasst Johannisbrotbäume, Spargelpflanzen, Palmen, Feigenbäume, Olivenbäume, Kiefern, Rosmarin und Thymian. Der Ortsname BOLIMINI leitet sich vom zusammengesetzten Wort BOL-ARMENIO ab, das eine Art roten Tons mit Eisenoxiden und einer geschmeidigen Konsistenz bezeichnet, der in der Höhle vorkommt und historisch für medizinische Zwecke, zum Malen und zum Formen abgebaut wurde. Die Höhle wurde im 18. Jahrhundert von Cavanilles erwähnt und ist zudem in einem Dokument aus dem Jahr 1423 als „Cova de la Bealdona“ belegt. Am bekanntesten ist ihre Nutzung als Versteck und sicherer Zufluchtsort für die Anwohner während der Bombardements im Spanischen Bürgerkrieg, da Vilafamés aufgrund seines nahegelegenen Flugplatzes ein militärisches Ziel erster Ordnung war. Diese Tatsache scheint der Ursprung des unterhalb des Tropfsteins gelegenen Wasserbeckens zu sein, das der Wasserversorgung der Flüchtlinge diente. Die Höhle ist für Unkundige praktisch unsichtbar, was dem Besuch den Reiz einer Entdeckung verleiht. Ein Besuch lohnt sich, um die spektakuläre Weite des großen Innenraums und die Einzigartigkeit der natürlichen Wasserversorgung zu bewundern. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch hängt von der Erreichbarkeit ab; es empfiehlt sich, Zeiten mit starken Regenfällen zu vermeiden, da diese den Zugangsweg erschweren könnten.
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Museum für zeitgenössische Kunst „Vicente Aguilera Cerni“
MuseoDieses wegweisende Museum, das 1970 vom Kunstkritiker Vicente Aguilera Cerni gegründet wurde, ist eines der ersten Museen für zeitgenössische Kunst in Spanien und befindet sich im majestätischen Palau del Batlle, einem gotischen Zivilbau aus dem 15. Jahrhundert. Bei einem Rundgang durch die Ausstellungsräume lässt sich eine beeindruckende Sammlung von mehr als fünfhundert Werken entdecken, die von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart reichen. Als Hauptattraktion gelten dabei der Dialog zwischen der Avantgarde-Kunst und der historischen Architektur des Palasts sowie die Präsentation von Werken international renommierter Künstler in einer einzigartigen ländlichen Umgebung.
Ver detalle →Natural Municipal de Sant Miquel Naturstätte
PARAJEDas kommunale Naturschutzgebiet Sant Miquel ist ein 43,5 Hektar großes Schutzgebiet südlich der Gemeinde Vilafamés in der Region La Plana Alta (Castellón, Autonome Gemeinschaft Valencia). Dieses 2007 ausgewiesene Gebiet zeichnet sich durch seine hohe ökologische, landschaftliche und historische Qualität aus und befindet sich in einer Umgebung, die einen gut entwickelten thermomediterranen Waldbestand mit einzigartigen geologischen Formationen der Region verbindet, wie Sandsteine aus dem Trias, Dolomit und mergelhaltiger Kalkstein. Vom Aussichtspunkt aus bietet sich der Blick auf eine üppige Vegetation, die von Aleppo-Kiefern, Steineichen und Traubeneichen geprägt ist und einen Kontrast zur degradierten und vom Menschen geprägten Umgebung bildet, was ihr einen hohen lokalen landschaftlichen Wert verleiht. In diesem Gebiet befindet sich auch die Kapelle „Ermita de San Miquel“ aus dem Jahr 1640, ein historisch-kulturelles Element, das dem selbstgeführten Rundgang, der hier entlangführt, zusätzliche Bedeutung verleiht. Seine Bedeutung wird durch den Schutzstatus als kommunales Naturgebiet sowie durch seine Erwähnung in lokalen Reiseführern und Biodiversitätsprojekten wie „Biodiversidad Virtual“ unterstrichen, in denen Pflanzen- und Tierarten wie das Rotkehlchen identifiziert werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn die Vegetation am aktivsten ist und die Temperaturen zum Wandern einladen.
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