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Hausmuseum Pedro Antonio de Alarcón

Hausmuseum Pedro Antonio de Alarcón

Museo

Das Hausmuseum Pedro Antonio de Alarcón ist ein Museum für Volkskunst und Bräuche in Capileira, im Barranco del Poqueira (Granada), in einer Gemeinde, die Teil eines kunsthistorischen Ensembles ist. Es befindet sich in einem alten, im Besitz der Gemeinde befindlichen Herrenhaus, das Merkmale der traditionellen Architektur der Alpujarra bewahrt hat, in einer für die Alpujarra von Granada sehr repräsentativen historischen Umgebung. Die Einrichtung ist dem Leben und Werk von Pedro Antonio de Alarcón, einem Schriftsteller aus Granada des 19. Jahrhunderts, sowie dem materiellen Erbe der Region gewidmet. Es wurde im September 1972 anlässlich des hundertsten Jahrestags der Reise des Autors durch die Alpujarra eingeweiht und diente zunächst als Kulturhaus und Künstlerresidenz, bevor es sich 1979 als Ausstellungsmuseum etablierte. Im Inneren werden Haushaltsgegenstände, Werkzeuge und Alltagsgegenstände ausgestellt, die zum Großteil dank Spenden der Anwohner zusammengetragen wurden, um das traditionelle Leben in der Alpujarra nachzuzeichnen. Das Gebäude erstreckt sich über zwei Stockwerke mit jeweils zwei Räumen pro Etage – eine Aufteilung, die an die lokale Volksarchitektur angelehnt ist – und stellt eine kulturelle Einrichtung dar, die dabei hilft, die Sozial- und Alltagsgeschichte von Capileira und seiner Region zu verstehen.

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Kirche „Virgen de la Cabeza“

Kirche „Virgen de la Cabeza“

Iglesia / Ermita

Die Kirche „Virgen de la Cabeza“ in Capileira ist eine Pfarrkirche in der Ortschaft Capileira in der Region Alpujarra in der Provinz Granada, die der Schutzpatronin der Gemeinde geweiht ist. Sie befindet sich in der Altstadt des Dorfes, umgeben von der traditionellen Architektur der Alpujarra, und dient der lokalen Bevölkerung sowohl als Ort der Religion als auch der Andacht. Die verfügbaren Quellen datieren ihren Ursprung auf das 16. Jahrhundert, kurz nach der christlichen Eroberung des Königreichs Granada, an der Stelle einer ehemaligen Moschee, obwohl einige Quellen auf spätere Umbauten oder Wiederaufbauten hinweisen, insbesondere im 17. oder 18. Jahrhundert. Daher ist die genaue Chronologie als eine alte Gründung mit Umbauphasen zu verstehen und nicht als ein Gebäude, das in einer einzigen Bauphase errichtet wurde. Was die architektonische Typologie betrifft, so handelt es sich um eine schlichte, einschiffige Kirche, die dem ländlichen Pfarrkirchenmodell der Alpujarra nachempfunden ist. Die herangezogenen Quellen heben im Innenraum das Bildnis der „Virgen de la Cabeza“ hervor, die als Schutzpatronin von Capileira gilt, sowie die Kontinuität ihrer Verehrung im Laufe der Jahrhunderte als zentrales Element der religiösen und festlichen Identität des Dorfes. Ihr kultureller Wert liegt in der Verbindung zwischen der Kirche, der Geschichte der christlichen Wiederbesiedlung und der lokalen Andachtstradition sowie in ihrer Einbettung in das Denkmal- und Landschaftsensemble von Capileira, einer der repräsentativsten Enklaven der Alpujarra in Granada.

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Refugio Poqueira

Refugio Poqueira

NATURAL

Das Refugio Poqueira ist eine Berghütte in Capileira, in der Alpujarra von Granada, auf einer Höhe von 2.500 Metern, an den Südhängen der Sierra Nevada und oberhalb der Schlucht Barranco de Poqueira. Sie befindet sich in einer sehr exponierten Hochgebirgsenklave mit freiem Blick auf die Gipfel und das geschlossene Relief des Tals und verfügt nach offiziellen Angaben über etwa 100 Plätze in Etagenbetten. Das Hauptinteresse liegt in der landschaftlichen und bergsteigerischen Nutzung: Sie dient als Ausgangspunkt für Routen rund um den Mulhacén, die Schlucht Barranco del Poqueira und die Zugangsrouten von Capileira aus, wie z. B. die Wege Cebadilla und Hoya del Portillo. Der Ort ist wegen seiner Kombination aus Hochgebirgssilhouette, alpiner Umgebung und Gipfelfauna attraktiv und wird von Wanderern regelmäßig als Übernachtungs- und Stützpunkt aufgesucht. Aus ökologischer Sicht gehört er zum System der Schutzhütten und Zugangspunkte der Sierra Nevada, einem ökologisch und landschaftlich sehr wertvollen und geschützten Gebiet. Seine Lage am linken Ufer des Mulhacén-Flusses und in einem Gebiet mit rauem Klima erklärt seine Bedeutung als Gebirgsinfrastruktur und als Referenz in den Führern und Routen der Region. In den konsultierten Quellen gibt es keine spezifische lokale Legende, die mit der Hütte in Verbindung gebracht wird. Klar ist jedoch ihre Rolle als natürliche und ländliche Ressource in Capileira, da sie in die Hochgebirgslandschaft eingebettet ist und eines der erkennbarsten Wahrzeichen für den Zugang zum Herzen der Sierra Nevada darstellt.

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