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Kirche Santa María de Betancuria
Iglesia / ErmitaDie Kirche Santa María de Betancuria ist eine monumentale Pfarrkirche in der Altstadt von Betancuria auf Fuerteventura, die Teil des für die Stadt ausgewiesenen kunsthistorischen Ensembles ist. Sie wurde 2019 als Kulturgut der Kategorie „Denkmal“ ausgewiesen, wobei auch ihr bewegliches Vermögen und ihr Schutzgebiet unter Denkmalschutz gestellt wurden. Ihre Ursprünge reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, wobei der erste Bau um 1410 erfolgte, auch wenn die heutige Kirche das Ergebnis einer langen Geschichte von Umbauten und Wiederaufbauten ist. In den Quellen zum Kulturerbe wird das Gebäude als dreischiffige Konstruktion beschrieben, bei der sich das Presbyterium und die Kapellen am Kopfende der Seitenschiffe auf derselben Ebene befinden. In ihrer historischen Gestaltung lassen sich Elemente der gotischen und mudéjarischen Tradition erkennen, ergänzt durch spätere Anbauten im Stil der Renaissance und des Barock. Zu den dokumentierten herausragenden Elementen zählen die verzierte und polychromierte Mudéjar-Kassettendecke des Hauptschiffs sowie verschiedene Altarbilder im Innenraum, darunter das der Unbefleckten Empfängnis. Ihr kultureller Wert beruht sowohl auf ihrem Alter als auch auf ihrer zentralen Rolle in der Religionsgeschichte von Betancuria, dem ehemaligen Hauptort der Insel und einer der bedeutendsten Stätten des historischen Erbes von Fuerteventura.
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Morro Velosa
NATURALMorro Velosa ist ein natürlicher Aussichtspunkt und ein Informationszentrum in Betancuria, im Landesinneren von Fuerteventura, auf dem Berg Tegú in 669-700 Metern Höhe. Seine Lage zwischen dem Parque Rural de Betancuria und dem Valle de Santa Inés macht ihn zu einem außergewöhnlichen Aussichtspunkt, von dem aus man das zentrale Relief der Insel und ihren trockenen und erodierten Charakter verstehen kann. Von hier aus hat man einen weiten Panoramablick auf das Zentrum und den Norden Fuerteventuras, mit Blick auf Ebenen, vulkanische Hügel, Schluchten und kleine weiße Weiler, die über die Landschaft verstreut sind. Der Reiz des Besuchs liegt in der visuellen Interpretation des Gebiets: Der Kontrast zwischen den Ockertönen, der vorherrschenden Trockenheit und den Formen des Gebirgsmassivs macht deutlich, warum dieser Teil der Insel zu den repräsentativsten Naturlandschaften der Insel gehört. Das Objekt ist von landschaftlicher und pädagogischer Bedeutung, da es als Interpretationsraum für das trockene Fuerteventura und seine natürlichen und ökologischen Werte dient, die mit der Wasserknappheit und der stark vom Klima abhängigen Umwelt der Insel zusammenhängen. Darüber hinaus sind das Gebäude und der Aussichtspunkt mit César Manrique verbunden, was dem Komplex einen kulturellen Wert verleiht, ohne die umgebende Landschaft zu beeinträchtigen. Für den aufmerksamen Besucher ist der Morro Velosa nicht nur wegen seiner Aussicht interessant, sondern auch wegen seiner Fähigkeit, das Majorero-Gebiet zu erklären: Er ist nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein Tor zum Verständnis der Landschaft von Betancuria und des Landesinneren von Fuerteventura.
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