Die kantabrischen Dörfer der Initiative Die schönsten Dörfer Spaniens schließen sich zusammen, um Projekte zum Schutz des ländlichen Erbes zu fördern
09. Juni 2026 · 14:06
Die sieben kantabrischen Gemeinden, die dem nationalen Netzwerk angehören, unternehmen gemeinsam Schritte, um ihr Kulturerbe zu bewahren, ihre Kräfte zu bündeln und neue Möglichkeiten für ihre Einwohner zu schaffen.
Kantabrien verfügt ab heute über ein neues Instrument, um einige seiner einzigartigsten Dörfer zu pflegen.
Die sieben kantabrischen Gemeinden, die dem Netzwerk „Los Pueblos Más Bonitos de España“ angehören, haben in Santander den Verein „Los Pueblos Más Bonitos de España en Cantabria“ gegründet, eine regionale Struktur, die ins Leben gerufen wurde, um gemeinsam für den Schutz des ländlichen Kulturerbes, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und die Förderung neuer Projekte zu arbeiten.

Der neue Verein vereint Los Tojos mit Bárcena Mayor, Cabuérniga mit Carmona, Comillas, Liérganes, Camaleño mit Mogrovejo, Potes und Santillana del Mar. Sie alle sind Teil von „Los Pueblos Más Bonitos de España“, das die Gründung dieser neuen regionalen Struktur begleitet und vorangetrieben hat.
Es handelt sich nicht um eine neue Tourismusmarke, sondern um ein Arbeitsinstrument innerhalb des nationalen Netzwerks selbst. Ziel ist es, den kantabrischen Gemeinden dabei zu helfen, ihre Kräfte zu bündeln, Bedürfnisse auszutauschen und gemeinsam Fördermittel, Subventionen und Programme zu beantragen, die die Entwicklung von Projekten zum Wohle dieser Dörfer und ihrer Bewohner ermöglichen.
Die Herausforderung ist klar: das Kulturerbe zu bewahren, einen kulturellen und nachhaltigen Tourismus zu fördern, das Leben in den Dörfern zu stärken und dazu beizutragen, territoriale Ungleichgewichte abzubauen. Kurz gesagt: gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Schönheit dieser Orte nicht nur ein Bild ist, sondern auch eine Chance für die Zukunft.
Die Gründung des Vereins fand in Santander in den Räumlichkeiten der kantabrischen Regionalregierung statt, unter Beteiligung des Ministers für Kultur, Tourismus und Sport, Luis Martínez Abad, der diese neue Etappe begrüßte und den Bürgermeistern zu diesem Schritt gratulierte.
Kantabrien zählt heute sieben Gemeinden zu den „Schönsten Dörfern Spaniens“ – eine Präsenz, die der Bürgermeister von Potes, Javier Gómez Ruiz, als besonders bedeutsam bezeichnet hat, in der Hoffnung, dass in Zukunft weitere Orte hinzukommen mögen.

Der neue kantabrische Verband markiert auch einen Meilenstein für das nationale Netzwerk: Es ist die erste regionale Struktur von „Los Pueblos Más Bonitos de España“ und wird als Vorbild für andere Gebiete dienen. Aragón und Kastilien-León werden die nächsten Schritte auf diesem gemeinsamen Weg sein.
Mit diesem Schritt bekräftigen die kantabrischen Dörfer des Netzwerks ihr Engagement für den Schutz des ländlichen Erbes und für eine einfache, aber kraftvolle Idee: Gemeinsam können kleine Dörfer mehr erreichen, ohne dabei aufzuhören, sie selbst zu sein.

