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Mittelalterliche Brücke römischen Ursprungs

06. Juli 2026 · 11:13

Mittelalterliche Brücke römischen Ursprungs

1. Jahrhundert

Im Volksmund als „Puente de la Torre del Agua“ bekannt.

Eduardo Saavedra y Moragas (1829–1912), der diese Brücke als Ausgangspunkt für seine Beschreibung der Straße zwischen Uxama und Augustóbriga nahm, behauptet, dass das Bauwerk viel groben Quaderstein enthält, das Mauerwerk mangelhaft und unregelmäßig ist, die Fahrbahnfläche die für mittelalterliche Brücken typische „Eselsrücken“-Form aufweist und dass es mit Initialen gravierte Quadersteine gibt, was sehr typisch für das Mittelalter ist. Es gibt auch eine weitere, sehr maßgebliche Meinungsrichtung, zu der unter anderem Carlos Fernández Casado (1905–88) gehört, der der Ansicht ist, dass genügend Originalmaterialien römischen Ursprungs vorhanden sind, um ihre Zugehörigkeit zu belegen: perfekt behauene Quadersteine, vor allem in den kleineren Gewölben und an den Brüstungen, die Steinreihen versuchen, eine gleichbleibende Höhe beizubehalten, die keilförmigen Stützpfeiler sowie ihr Mauerwerk wirken römisch, und die auf einigen Steinen gefundenen epigraphischen Zeichen sind Schriftzeichen des alten iberischen Alphabets, die bei römischen Bauprojekten, die mit lokaler Arbeitskraft errichtet wurden, sehr verbreitet waren.

Im Jahr 1753 erfolgte aufgrund des Baufälligkeitszustands der Brücke eine Instandsetzung, die von den Steinmetzmeistern José de Oñaederra, Manuel de Arribas und Gabriel Martínez durchgeführt wurde. Die Arbeiten wurden vom Intendanten und Stadtrichter der Stadt sowie vom Baumeister Fray Antonio de San José Pontones überprüft.

Auf dem von Francisco Coello de Portugal im Jahr 1860 angefertigten Stadtplan der Stadt ist sie als „instand gesetzt“ verzeichnet.

Sie besteht aus drei Durchfahrten mit Rundbögen. Dazwischen befinden sich zwei massive Pfeiler, die durch zwei kräftige, keilförmige Stützpfeiler und ein Satteldach verstärkt sind, dessen Höhe die Bogenwölbungen nicht übersteigt. Die Fassaden bis zu den Stützpfeilern bestehen aus unregelmäßig geformten Kalksteinquadern; im unteren Bereich überwiegen grobe Quadersteine, während in den Giebeln größere, sorgfältig behauene und gut zusammengefügte Steine verwendet wurden. An den Spornmauern und Auslegern ist der Stein regelmäßiger. Satteldach und dicke Brüstungen aus Quadern und Bruchstein, gekrönt von einer schmalen Brüstungsleiste aus demselben Material.

Die heutige Fahrbahn besteht aus Geröll und Steinplatten. An beiden Seiten befinden sich Steintreppen, die den Zugang zum Fluss ermöglichen (linker Widerlager).