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Kapitelsaal oder Sala de las Palmeras · Oseira (DE)

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Der alte Kapitelsaal, zu dem man vom vorherigen Raum aus durch eine profilierte Tür mit den für den Barockstil des 18. Jahrhunderts typischen Ohren gelangt, ist sehr wichtig und sehr attraktiv. Grundriss und Aufteilung dieses einzigartigen Raums, der wahrscheinlich in den letzten Jahrzehnten des 15. oder den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts erbaut wurde, entsprechen denen der Kapitelsäle der mittelalterlichen Zisterzienserklöster, d. h. ein quadratischer Grundriss, der durch vier zentrale Säulen in neun Fächer unterteilt ist. Die Originalität liegt vor allem in den Säulen und Gewölben. Die gedrehten und kannelierten Säulen mit gedrehten Gesimsen, die mit vierblättrigen Blumen verziert sind, ruhen auf glatten zylindrischen Basen, und die Gewölbe ruhen direkt auf dem Schaft, ohne Kapitelle. Von den Wänden aus gesehen befinden sich die Rippen der Kragsteine in mittlerer Höhe, einige mit einfachen Gesimsen, andere mit skurrilen Verzierungen aus kleinen Bögen. Die Gewölbe sind mit gebogenen Rippen und reichlich Rippen versehen, die in Schlusssteinen mit Reliefdekoration, polychromen Zweigen und karikierten Gesichtern mit rein dekorativer Absicht zusammenlaufen. Es liegt auf der Hand, dass diese Architektur mit ihrer ausgeprägten dekorativen Absicht mit dem portugiesischen manuelinischen Stil verwandt ist. Die Wände sind an den übrigen Wänden mit Rundbögen gegliedert, die, wie Peralta berichtet, Altaraufsätze mit Reliefs beherbergten. Zahlreiche Schubladen und große Spiegel bildeten die prächtige Ausstattung dieser Sakristei seit 1642, als Abt Simón Rojo den alten Kapitelsaal für diese Zwecke nutzte.

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