Kloster von La Concepción · Mondoñedo (DE)
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Es wurde im 17. Jahrhundert von Doña María Pardo de Andrade gegründet. Ihr Testament vom 26. Oktober 1639 führte zu einem langwierigen Rechtsstreit über den Standort, denn sie wollte es auf dem Campo de los Remedios gründen, wogegen sich der Dekan und das Cabildo wehrten, so dass sich die Conceptionistinnen schließlich 1656 zunächst im "Couto de Outeiro" niederließen. Im Jahr 1707 wurde die Kongregation auf Anordnung des Bischofs aufgrund des baufälligen Zustands des ersten Gebäudes in den Bischofspalast verlegt und blieb dort, bis ein neues Gebäude errichtet wurde. Zunächst wurde der Bau eines neuen Gebäudes auf dem Campo de Nuestra Señora de los Remedios beantragt, aber 1708 wurde das Kapitel erneut abgelehnt. Im Jahr 1712 wurde ein neuer Antrag gestellt, einen neuen Sitz in der Stadt zu errichten, und zwar auf dem Grundstück von María Pardo Lanzós Aguiar y Montoro, in einem Haus mit Obstgarten, das ihr in der Calle "Batitales", der heutigen Calle de las Concepcionistas, gehörte. So wurde 1713 mit der Zustimmung des Bischofs und des Kapitels der Bau eines neuen Gebäudes beschlossen, das sie bis heute bewohnen. Die Renovierung des Hauses und der Bau der Kirche waren im Jahr 1716, dem Jahr der Verlegung, fast abgeschlossen. Die Baumeister waren Antonio Blanco, Salvador Fernández und José Lapine (die ersten beiden aus Mondoñedo und der letzte aus Santa Eulalia de Bóveda). Gegenwärtig besteht der Komplex aus einem Kloster mit einem einzigen zentralen Kreuzgang, der von einem Obstgarten umgeben ist, und einer Kirche mit Chorraum und Empore. Der Kreuzgang ist quadratisch mit drei Stockwerken und einem kleinen zentralen Garten. Die Kirche, ein Werk von José Ferrón oder Terrón de Pontedeume, hat ein einziges Schiff mit zwei Kreuzgratgewölben und einer Kuppel auf Hängezwickeln mit Laterne. Das Presbyterium ist von einem Kreuzgratgewölbe bedeckt. Das Portal besteht aus zwei Pilastern, die ein Gesims mit einer volkstümlichen Darstellung der Unbefleckten Jungfrau (in Stein) und einem Rundgiebel tragen. Es weist auch zwei Wappen des Franziskanerordens auf. Im Inneren befinden sich Altarbilder und Bildwerke aus dem 18. Der Hochaltar ist ein Werk von Dionisio del Monte.

