Kreuzgang und Mudéjar-Pavillon
Guadalupe
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Es wurde zwischen den letzten Jahren des 14. und den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts erbaut und befindet sich nördlich der Kirche. Sie hat einen quadratischen Grundriss und einen zweistöckigen Aufriss. In der nordwestlichen Ecke befindet sich der Waschbeckenpavillon, in dessen Brunnen sich die Mönche vor jeder Mahlzeit die Hände waschen konnten. Von den Emporen aus kann man auch die mit Spitzenmotiven verzierte Fensterrose sehen. In den Galerien sind mehrere mittelalterliche Grabmäler erhalten, darunter das des Mönchs Gonzalo de Illescas, das der Künstler Egas Cueman zwischen 1458 und 1460 schuf. Im Zentrum des so genannten Mudéjar-Kreuzgangs befindet sich ein attraktives kleines Gotteshaus, das 1405 von dem Mönch Juan de Sevilla erbaut wurde. Er hat einen quadratischen Grundriss, ist an allen vier Seiten offen und mit einem Kreuzgratgewölbe bedeckt, das außen mit einer reichen Sammlung von Kacheln verziert ist.