Kirche von San Antonio de Padua
Frigiliana
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Die Kirche San Antonio de Padua in Frigiliana, erklärt Pablo Pastor, "wurde 1505 auf Wunsch der Königin Isabella unter dem Patronat von Santa María auf Anordnung des damaligen Erzbischofs von Sevilla und Metropoliten von Málaga, des Dominikanermönchs Fray Diego de Deza, gemäß der Bulle von Papst Innozenz VIII. errichtet und später, 1510, von Papst Julius II. bestätigt. Die ursprüngliche Moschee, die in einen christlichen Tempel umgewandelt wurde, wurde wahrscheinlich zunächst genutzt. Im Jahr 1630 übertrug Philipp IV. die Grafschaft Frigiliana an Don Iñigo Manrique de Lara, den Gouverneur der Burg und der Zitadelle, der hier 1640 seinen Palast errichtete. Auf die Initiative dieser Adligen hin wurde der Bau dieser Kirche an der Stelle der alten Einsiedelei in Auftrag gegeben. Zu diesem Zweck wurde D. Bernardo de Godoy, Baumeister der bischöflichen Fabriken, beauftragt, der Ende 1617 die Kirchen von Igualeja und Frigiliana errichten sollte. Der Auftraggeber beider Bauwerke war der Dominikanerbischof Fray Alonso de Santo Tomás, dessen Wappen über dem Eingangsportal zu sehen ist". Die im Mudéjar-Stil erbaute Kirche bestand ursprünglich aus einem Mittelschiff und einem Schiff auf der Epistelseite sowie einem Turm, der ein Stockwerk niedriger war als der heutige, in dem sich die Glocken befanden. Das Mittelschiff, das höher und breiter als die Seitenschiffe ist, zeichnet sich durch ein hölzernes Fachwerk mit hölzernen Streben und Zinnen aus, mit Schlaufenstreben, die auf Kragsteinen oder Kragsteinen ruhen. Das niedrigere Seitenschiff ist mit einem einfachen hölzernen hängenden Fachwerk bedeckt, mit Nischen in den Wänden zur Aufnahme von Bildern. Das letzte Band des Mittelschiffs neben der Fassade trägt die Inschrift: "Bernardo de Godoy Maestro Maior me fesi desde cimientos año de 1676 años". Im Jahr 1779 wurde die Vergrößerung der Kirche genehmigt, die ihr heutiges, eher barockes Erscheinungsbild im Inneren sowie die nun deutlicher sichtbaren Detailarbeiten prägt.

