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Burg der Templer
Templerburg, Cantavieja. Die Route führt weiter zu den Überresten der alten Templerburg, die sich auf der Spitze des felsigen Steilhangs über der Stadt befindet.
Ihre Mauern waren Zeuge vieler historischer Episoden, von ihrer Entstehung im Zusammenhang mit dem Templerorden bis hin zu ihrer strategischen Rolle während der Karlistenkriege.
Die Bedeutung Cantaviejas als Festung der Karlisten ist hier besonders hervorzuheben, da sie eine der wichtigsten Kommandozentralen von General Ramón Cabrera war. Die Festung ist zwar nur noch eine Ruine, aber sie ermöglicht es uns, ihre Verwendung zur Verteidigung, Überwachung und Kontrolle des Territoriums sowie ihre Anpassung an die Kriegserfordernisse der verschiedenen Epochen zu verstehen.
Als Cabrera die Kontrolle über die karlistischen Truppen im Osten übernahm, beschloss er, Cantavieja zur militärischen Hauptstadt der Ostfront zu machen, und ordnete den Bau eines Artillerie- und Gießereizentrums in dem Gebiet an, in dem sich die Burg befand, wo die für den Konflikt verfügbaren Waffen hergestellt wurden.
Die Carlisten gaben Cantavieja 1839 nach der Belagerung durch die Liberalen im Winter auf. Cabrera ordnete jedoch die Zerstörung aller für den Krieg errichteten Verteidigungsanlagen an, so dass von der Burg, den Festungen und den Mauern nur wenige Spuren übrig blieben.
Von hier aus genießt man einen beeindruckenden Panoramablick auf die Umgebung, der den militärischen und symbolischen Wert der Burg in der Geschichte Cantaviejas und der Verteidigung des Maestrazgo im 19. Jahrhundert unterstreicht.







