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Burg (12. Jahrhundert, umgebaut im 14. Jahrhundert)
Die Burg von Bonilla de la Sierra ist romanischen Ursprungs (12. Jh.) und wurde ab dem 14. Jh. von Bischöfen aus Ávila, deren Wappen noch erhalten sind, reformiert. Im Jahr 1384 fand hier eine bischöfliche Synode statt, und 1440 diente sie als Zufluchtsort für König Juan II. Bischöfe wie Alonso de Madrigal "El Tostado" residierten hier, und es war auch der zeitweilige Sitz des Bischofspalastes. Mit seinem quadratischen Grundriss sticht der Bergfried mit seinen Ziegelgewölben und Mudéjar-Malereien hervor. Die Burg war bis zum 19. Jahrhundert bewohnt, als sie im Zuge der Entmachtung vom Bischofssitz getrennt wurde. Heute ist sie in Privatbesitz und wird restauriert.

