Kirche Santa María la Mayor
Ayllón
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Diese Kirche im neoklassizistischen Stil wurde Anfang des 18. Jh. mit Elementen aus den heute nicht mehr existierenden Gemeinden der Stadt erbaut: der Kirche San Millán, die sich an der Stelle der heutigen Santa María befand, und der Santa María del Castillo, von der man annimmt, dass es sich um eine kleine Kirche handelte, da sie vor einigen Jahren neben die San Millán verlegt wurde. Ihr Hauptmerkmal ist ihr Standort: ein lateinisches Kreuz und ein prächtiger, 40 Meter hoher Glockenturm, der von einem Glockenturm gekrönt wird. Erwähnenswert ist auch, dass die Hauptkapelle der erste Teil war, der gebaut wurde, denn hier sind die ältesten Steine zu sehen. Das Hauptportal mit kannelierten Säulen und geschnitzten Sockeln beherbergt eine Nische mit einem Bild der Jungfrau Maria mit einem Kreuz in der Mitte. Es wird angenommen, dass diese Figur, wie auch der Rest der Hauptkapelle, zur Kirche Santa María del Castillo gehörte, während die Bilder in den Ecken aus San Millán stammen. Das Innere der Kirche ist in drei Ebenen unterteilt: den Kirchenraum, das Querschiff und das Presbyterium. Hervorzuheben ist das Hauptaltarbild, das aus dem inzwischen verschwundenen Kloster San Francisco stammt. Es ist von erstaunlicher Majestät und stand bis vor kurzem dem Bildnis der Virgen de la Estepa vor, während heute der Cristo de Santiago aus der verschwundenen Einsiedelei diese Aufgabe übernommen hat.

