
Burg von Atienza
Im Mittelalter waren es die Araber, die diese große Zitadelle in der Gegend errichteten. Sie ist einer der eindrucksvollsten Plätze und wird bereits in El Cantar del Mío Cid als "peña mui fuert" erwähnt. Sie ist eine der emblematischsten Felsenburgen Kastiliens. Von den Christen zurückerobert, war sie ein Staatsgefängnis, in dem der Herzog von Kalabrien gefangen gehalten wurde. Während des Unabhängigkeitskrieges wurde sie von französischen Truppen geplündert. Sie wurde zum Nationaldenkmal erklärt. Von außen sticht der quadratische Bergfried mit zwei Stockwerken, einer Innentreppe und einer Terrasse hervor, von der aus man einen außergewöhnlichen Panoramablick auf das gesamte Gebiet hat, sowie ein überhängendes rundes Gariton. Auf dem Felsmassiv sind auch zwei Zisternen mit Ziegelgewölbe erhalten. Die Mauern, die Atienza umgaben, gingen von der Burg aus.








