Burg von Alcalá del Júcar
Alcalá del Júcar
POI

Ursprünglich muss sie als muslimisches Bauwerk errichtet worden sein, als Folge der Grenzbefestigung in der Almohadenzeit, Ende des 12. Jh., gegen den Vormarsch der Christen unter Alfons VIII., der bei der Eroberung des Gebiets von Júcar um das Jahr 1213 auf die christliche Seite überging. Obwohl sie erst kürzlich restauriert und wieder aufgebaut wurde, scheint ihr heutiges Aussehen auf die Mitte des 15. Jh. unter Don Juan Pacheco, dem Markgrafen von Villena, durchgeführten Befestigungsarbeiten zurückzuführen zu sein. Sie besteht aus einem fünfeckigen Turm und zwei rechtwinklig angeordneten runden Türmen, die alle drei Stockwerke aufweisen; außen sind noch Reste der ursprünglichen Stadtmauer zu sehen. Im Jahr 1994 wurde mit dem Projekt II der Werkstattschule von Alcalá del Júcar die natürliche Umgebung verbessert und der Eingang zur Burg vergrößert.

