Logo Los Pueblos Más Bonitos de EspañaLos Pueblos Más Bonitos de España - Inicio
Noticia

La Olivera del Suavo in Calaceite: Bester Monumental-Olivenbaum Spaniens 2026.

22. Mai 2026 · 09:30

Die Provinz Teruel und insbesondere die Region Matarraña in Calaceite haben Grund zum Feiern. Ein spektakuläres Exemplar der Sorte „Empeltre“, im Volksmund als „Olivera del Suavo“ bekannt, wurde in diesem Jahr mit dem renommierten Preis für den besten monumentalen Olivenbaum Spaniens 2026 ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung, die jährlich von der Spanischen Vereinigung der Olivenbaumgemeinden (AEMO) verliehen wird, würdigt nicht nur die beeindruckende Ästhetik dieses Lebewesens, sondern auch das wertvolle natürliche, historische und kulturelle Erbe, das diese Bäume in der Region Aragonien darstellen.

Ein lebender Riese von über 800 Jahren

Dieser Olivenbaum befindet sich in der malerischen Landschaft von Barranquet, im Gemeindegebiet von Calaceite – das als eines der schönsten Dörfer Spaniens gilt – und besticht durch sein imposantes Erscheinungsbild. Experten schätzen, dass sein Alter weit über 800 Jahre betragen könnte, was ihn zu einem stillen Zeugen der mittelalterlichen Geschichte der Region macht.

Die Jury der AEMO hat den Preis einstimmig vergeben und dabei drei wesentliche Aspekte hervorgehoben:

  • Spektakuläre Monumentalität: Ein von der Zeit geformter Stamm mit skurrilen und einzigartigen Formen.

  • Natürliche Harmonie: Ein ausgewogenes Wachstum, das sich perfekt in die Umgebung einfügt.

  • Landschaftlicher und kultureller Wert: Seine Verbindung zur Öltradition der Region und zur Identität ihrer Bewohner.

Neben seiner unbestreitbaren Schönheit hat die Jury auch seine Nähe zum Stadtkern von Calaceite und seine gute Erreichbarkeit positiv bewertet, was ihn zu einer erstklassigen weintouristischen und landschaftlichen Attraktion für Besucher der Region macht.

Ein Impuls für den nachhaltigen Tourismus im Matarraña

Diese Auszeichnung ist ein hervorragendes Aushängeschild für Calaceite und stärkt seine touristische Attraktivität über sein imposantes architektonisches Erbe aus Stein und seine Arkadenstraßen hinaus. La Olivera del Suavo etabliert sich ab heute als obligatorischer Zwischenstopp für Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang durch die Trockenfelder ein, die diese „aragonische Toskana“ prägen.

Die Auszeichnung fällt zeitlich mit der Dynamik zusammen, die der Olivenanbau in der Provinz derzeit erlebt, wo Initiativen wie das Projekt von Oliete („Adoptiere einen Olivenbaum“) weiterhin Arbeitsplätze schaffen und die Bevölkerung binden und damit zeigen, dass der jahrhundertealte Olivenhain ein lebendiger Motor für die Zukunft des ländlichen Raums in Teruel ist.