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Evento

Theater im Corral de Comedias

12. Mai 2026 · 21:40

Evento: 04. Juni 2026 · 20:30 — 07. Juni 2026 · 20:30

Das einzigartige Erlebnis, Theaterstücke aus dem Goldenen Zeitalter im Corral de Comedias von Almagro zu sehen – dem einzigen, der vollständig in seinem ursprünglichen Zustand aus dem 17. Jahrhundert erhalten geblieben ist und bis heute genutzt wird.

LA DAMA BOBA

Corral de Comedias.

4. Juni – 20:30 Uhr

La dama boba, dessen Niederschrift am 28. April 1613 abgeschlossen wurde, ist ein Werk aus dem Genre der Verwicklungskomödien, das das wiederkehrende und immer wieder neu interpretierte komische Wechselspiel zwischen Liebe und Vernunft thematisiert, das sowohl für das Goldene Zeitalter als auch für seinen großen Autor Lope de Vega charakteristisch ist.

 

DON GIL DE LAS CALZAS VERDES

Corral de Comedias.

5. Juni – 20:30 Uhr

Don Gil de las calzas verdes ist ein Klassiker des spanischen Goldenen Zeitalters, der auch in unserer Zeit noch stark nachhallt.

Denn dieses im 17. Jahrhundert verfasste Werk ist weit mehr als eine Verwechslungskomödie; es ist eine Hommage an den Witz und die weibliche Stärke – Werte, die wir heute mehr denn je auf der Bühne würdigen und einfordern müssen.

BIZARRA

Corral de Comedias.

6. Juni – 20:30 Uhr

Bizarra versammelt die wilden Frauen des Goldenen Zeitalters: die Dissidentinnen, die Mörderinnen, diejenigen, die nicht gehorchten und deshalb ausgelöscht oder verzerrt wurden.

Sie ist weder eine Heldin noch ein Opfer. Sie ist eine Frau, die durchdrungen wurde. Eine Frau, die Gewalt durchlebt hat und nicht mehr zurück kann.

Das klassische Wort wird verdreht, neu angeeignet, als Waffe eingesetzt. Nicht als Literatur, sondern als Präsenz: Körper, Schweiß, Atem. Die Vergangenheit wird nicht dargestellt, sie wird aktiviert. Durch sie atmen wir die Gegenwart, ausgehend von jenen Frauen, die ein glühender Riss in der Weltordnung waren.

Bizarra ist Ungehorsam. Sie ist die Gerechtigkeit der Seele. Sie ist ein ewiger Kampf.

Sie ist Teil eines Rituals, eines Zauberspruchs.

Es ist ein Körper, der eine Wunde reißt.

Bizarra ist der Preis, den man für den Aufstand zahlt.

Marta Poveda debütierte 2023 als Regisseurin mit „La francesa Laura“, einem unveröffentlichten Stück von Lope de Vega, das von der Fundación Siglo de Oro produziert wurde, im Teatros del Canal Premiere feierte und auf renommierten Festivals wie Almagro und Olmedo zu sehen war, bevor es eine ausgedehnte Tournee durch ganz Spanien mit großem Publikumserfolg und kritischem Beifall fortsetzte.

Im Jahr 2025 wurde ihre Arbeit mit dem Premio Teatro de Rojas für die beste Regie ausgezeichnet.

LA FRANCESA LAURA

Corral de Comedias.

6. Juni – 22:45 Uhr

Die Handlung dieses Stücks von Lope de Vega spielt in Frankreich und dreht sich um Laura, die Tochter des Grafen Arnaldo. Der Dauphin, Thronfolger von Frankreich, verliebt sich in sie und ist entschlossen, sie um jeden Preis zu umwerben. Doch die Protagonistin widersteht den Avancen des Prinzen und den Verdächtigungen ihres Ehemanns, der in einem Anfall von Eifersucht und aus Angst vor öffentlicher Schande sogar versucht, seiner Frau mit einem starken Gift das Leben zu nehmen. Schließlich wird Lauras Unschuld bewiesen und das Glück des Paares wiederhergestellt.

 

 DER HUND DES GÄRTNERS

Corral de Comedias.

7. Juni – 18:30 Uhr

Eine Geschichte von blauem Blut, Erotik und Privilegien – wie sie die Aristokratie zu Beginn des 17. Jahrhunderts genoss. El perro del hortelano, ein Drama um Liebe, Neid, Eifersucht und Ehre, wurde 1613 vom großen Dramatiker Lope de Vega verfasst.

Die Handlung, die sich in Neapel abspielt, erzählt die Geschichte von Diana, Gräfin von Belfor. Diana ist eine schöne und eigensinnige junge Frau, die von mehreren aristokratischen Freiern umworben wird, die sie heiraten möchten. Diana weist jedoch alle ihre Avancen stets zurück. Eines Nachts, nachdem sie gesehen hat, wie ihr Sekretär mit ihrer Lieblingshofdame schläft, verliebt sie sich unsterblich in ihn und erkrankt vor Eifersucht.

Dies ist die Geschichte eines Liebesdreiecks, von verbotener Liebe und Verrat, die sich abspielt, als Neapel unter spanischer Herrschaft stand. So steht das von den Adligen manipulierte Haus der Gräfin für jenen Teil der spanischen Gesellschaft, der im Ausland lebte. Die Verlegung der Handlung in diese europäische Stadt ermöglicht es zudem, dass das Stück voller italienischer Einflüsse und Handlungsstränge ist, für die sich Lope so sehr begeisterte.

 

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