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Feierlichkeiten zum Kreuz des Mai
Familien · Almonaster La Real

Feierlichkeiten zum Kreuz des Mai (DE)

In Almonaster la Real gehören die Fiestas de la Cruz de Mayo zu den tiefgründigsten, schönsten und besucherstärksten Festen der Sierra de Huelva – eine Tradition, bei der Musik, Rituale, die Trachten der Bergbewohner und das gesellige Beisammensein den Frühling zu einem wahrhaft einzigartigen Erlebnis machen.

Mit der Familie
Fiestas de la Cruz de Mayo

Ein festlicher Brauch der Bergregion, der die Kreuze von Almonaster und seinen Weilern mit Liedern, Blumen und Emotionen erfüllt.

Diese Feste, die seit Jahrhunderten dokumentiert und tief im lokalen Leben verwurzelt sind, gehören zu den bedeutendsten Feierlichkeiten von Almonaster la Real. Ihr Wert liegt nicht nur in ihrem Alter, sondern auch in der außergewöhnlichen Treue, mit der das Dorf einen zeremoniellen Komplex bewahrt hat, der Frömmigkeit, immaterielles Kulturerbe und die Beteiligung der Nachbarschaft vereint. Jedes Kreuz hat seinen eigenen Festzyklus, doch alle teilen denselben symbolischen Hintergrund und dieselbe Art, die Tradition zu leben.

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In der Gemeinde werden fünf Kreuze gefeiert – Aguafría, La Fuente, El Llano, El Hoyo und Los Olivos –, jedes mit seiner eigenen Persönlichkeit, seinen eigenen Zeiten und seiner eigenen Bezugsgemeinschaft. In den Wochen zuvor bereiten die Bruderschaften mit großer Sorgfalt Papierblumen und Bögen aus Chubarba vor, einem pflanzlichen Element, das in der Dekoration eine große Rolle spielt und mit dem sie das Kreuz und seine Ecken schmücken. All diese Vorbereitungsarbeit verleiht dem Fest eine ganz besondere kollektive Dimension: Es ist kein improvisierter Akt, sondern ein gemeinsames Werk, das über Generationen hinweg entsteht.

Der große Moment:

Einer der am sehnlichsten erwarteten Momente ist der „Romero“, wenn der Zug der in Tracht gekleideten Bergbewohnerinnen durch die Straßen zieht, umgeben von jungen Zweigen, Blumen, Liedern und den Klängen von Dudelsack, Tamburin, Flöte und Trommel. In Begleitung der Mayordomos und Mayordomas begibt sich der Zug zu seinem Kreuz und vollzieht einen Ritus voller Gesten, Opfergaben und Emotionen, der Schritt für Schritt die tiefe Bedeutung des Festes verdeutlicht.

Der sogenannte „Nachmittag der Blumen“ markiert den Beginn des Zyklus und die Vorstellung der Mayordomas, Figuren, die während des gesamten Rituals neben den Mayordomos eine herausragende Rolle einnehmen. Die didaktischen Lieder des Romero begleiten nicht nur den Umzug, sondern helfen auch dabei, jede Phase der Zeremonie zu interpretieren, und bewahren so ein mündliches Gedächtnis, das der Tradition Sinn und Kontinuität verleiht. Am nächsten Tag wiederholt sich dieser Romero mit Kindern in den Hauptrollen und stärkt so die Weitergabe eines Brauchs von Generation zu Generation, der lebendig bleibt, weil er weiterhin geteilt wird.

Bei Einbruch der Dämmerung beginnt die Jira, ein weiterer charakteristischer Höhepunkt. Jedes Kreuz begibt sich aufs Feld und bietet Brüdern und Sympathisanten in einer entspannten, offenen und zutiefst geselligen Atmosphäre ein Glas Wein an. Nach Einbruch der Dunkelheit erfolgt die Rückkehr ins Dorf unter dem Gesang der Fandangos de la Cruz, in einer Szene voller Bergidentität, Volksmusik und Gemeinschaftsgefühl. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die neuen Ämter übergeben, womit der Zyklus mit einer Kontinuität abgeschlossen wird, die dem Fest seine Kraft und Beständigkeit verleiht.

Du kannst dieses Erlebnis erleben in: