Die Sierra Grande de Hornachos ist ein isolierter Gebirgszug in der Provinz Badajoz im Gebiet Tierra de Barros, der aus einer Abfolge von Felsen besteht, die von mediterraner Vegetation bedeckt sind. Es zeichnet sich durch seine Rolle als Insel der Artenvielfalt inmitten einer weiten Ebene aus, mit Steineichen- und Kermeseichenwäldern, Buschland und einem Zufluchtsort für Raubvögel und eine Fauna, die an gut erhaltene Lebensräume gebunden ist. Die Höhenlage und die Abgeschiedenheit sorgen dafür, dass das Profil des Gebirgszuges von der Ebene aus deutlich wahrgenommen werden kann und dass das Ganze eine starke landschaftliche Präsenz hat. Von den Wanderwegen und Aussichtspunkten der Gegend aus kann man den Kontrast zwischen den felsigen Kämmen, den mit Buschwerk bewachsenen Hängen und dem landwirtschaftlichen Mosaik, das Hornachos umgibt, deutlich erkennen. Das Interesse des Ortes liegt nicht in einem großen Wasserfall oder einer bestimmten Formation, sondern in der Gesamtheit der Landschaft: Geologie, mediterrane Vegetation und offener Horizont. Die Sierra steht unter Naturschutz, unter anderem als besonderes Schutzgebiet und ZEPA, was ihren natürlichen Wert noch verstärkt. Sie ist ein besonders empfehlenswertes Ziel für diejenigen, die eine kurze Strecke mit sanften Mittelgebirgslandschaften, Vogelbeobachtung und weiten Panoramablicken über die Landschaft suchen. Die Sicht ist an klaren Tagen besser, und im Frühjahr und Herbst herrschen in der Regel die besten Bedingungen, was die Temperatur und die Farbe der Berge angeht. Im Sommer sollte man wegen der Hitze und der Sonneneinstrahlung die mittleren Tagesstunden meiden.