Der Wasserpfad ist eine einfache, lineare Route, die dem Verlauf der Rohrleitung folgt, die das Wasser vom Eiras-Stausee nach Vigo transportierte. Die Route kombiniert Abschnitte von Gleisen und Wirtschaftswegen mit sanften Steigungen, Ufervegetation an einigen Stellen und offenen Bereichen mit Blick auf die Flussmündung von Vigo. Den konsultierten Informationen zufolge verläuft sie hauptsächlich zwischen Vigo und Redondela und hat im bekanntesten Abschnitt eine Länge von etwa 13 km. Vom Weg aus hat man einen weiten Blick auf die Flussmündung, die Rande-Brücke und an klaren Tagen auch auf verschiedene Städte an der Binnenküste. Der Reiz des Weges liegt weniger in der körperlichen Anstrengung als vielmehr in der vom Menschen gestalteten Landschaft: ein Korridor aus Wasser und Vorräten, der in einen natürlichen Wanderweg umgewandelt wurde, der von vielen Wanderern und Radfahrern genutzt wird. In einigen Quellen wird auch darauf hingewiesen, dass die Route eine gute Wahrnehmung des Kontrasts zwischen Waldgebieten, Stadtrandvierteln und offenen Ausblicken auf die Flussmündung bietet. In den untersuchten Quellen ist der Weg nicht als besonders geschützt ausgewiesen, aber er wird regelmäßig auf den touristischen Websites von Vigo und in lokalen Wanderführern erwähnt. Der Weg wird wegen seines geringen Schwierigkeitsgrades und der Möglichkeit, das Stadtgebiet der Flussmündung zu überblicken, geschätzt, wobei immer wieder visuelle Bezüge zur Rande-Brücke und zu den Binnengewässern von Vigo hergestellt werden. Die beste Zeit für eine Begehung ist in der Regel im Frühjahr und im Herbst, wenn die Temperaturen milder sind und die Sicht normalerweise gut ist. Im Sommer ist es ratsam, die Mittagsstunden zu meiden, vor allem in den Abschnitten, die der Sonne am meisten ausgesetzt sind.