Der Naturpark Gorbeia ist ein großes Kalkstein- und Waldmassiv im Inneren des Baskenlandes, das von Alava und Bizkaia geteilt wird, mit einer Fläche von 20.016 Hektar und einem Hauptgipfel von 1.482 Metern. Sein Relief besteht aus felsigen Bergrücken, Hochweiden, Buchen- und Eichenwäldern und einem stark entwickelten Karst mit fast 500 katalogisierten Höhlen. Er wurde 1994 zum Naturpark erklärt, um sein Naturerbe zu schützen und die öffentliche Nutzung und die ländliche Entwicklung zu fördern. Die Umgebung bietet eine sehr abwechslungsreiche Berglandschaft mit sanften Hügeln, die mit Mauern und Schluchten kontrastieren, sowie weite Ausblicke auf die Kantabrisch-Mittelmeerische Wasserscheide. Der Park ist ein klassischer Bezugspunkt für den baskischen Bergsport und zeichnet sich auch durch seine markanten Elemente wie das Gorbeia-Kreuz auf dem Gipfel, den Gujuli-Wasserfall und das geschützte Biotop Itxina aus. Der Park ist nicht nur landschaftlich interessant, sondern auch für Wanderer, Mountainbiker, Reiter und Höhlenforscher. Er verfügt über öffentliche Einrichtungen und Besucherzentren in Alava und Bizkaia. Die Alava-Seite des Parks nimmt den größten Teil des Schutzgebiets ein, was seine Rolle als wichtiger Naturraum in der Region Gorbeialdea unterstreicht. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Regel vom Frühjahr bis zum Herbst, wenn die Wälder kontrastreicher und die Zugänge in den Höhenlagen bequemer sind. Im Winter kann es zu Schnee, Schlamm und Nebel kommen, besonders in den Höhenlagen und auf den Pässen im Inneren des Massivs.