Die Sümpfe von Sancti Petri sind ein 170 Hektar großes Gezeitenfeuchtgebiet in Chiclana de la Frontera, das zum Naturpark der Bucht von Cádiz gehört. Die Junta de Andalucía beschreibt sie als ein Gebiet von sehr hohem ökologischem Wert mit kritischen und gefährdeten Lebensräumen und als ein wichtiges Gebiet für rastende, fütternde und brütende Wasservögel sowie für Fische, Krebstiere und Mollusken. Der Status als aktives Sumpfgebiet bedeutet, dass sich die Landschaft mit den Gezeiten durch Kanäle, Kanälen und wassergesättigten Ebenen verändert. Von den Beobachtungspunkten in der Umgebung aus ist das Marschland offen und horizontal, mit Brackwasserflächen, Salzwiesen und einer an den Salzgehalt angepassten Vegetation. Das Gebiet bewahrt eine historische Landschaft der Bucht und ist von ornithologischem Interesse, insbesondere für Watvögel, Möwen und Seeschwalben. Es wird auch erwähnt, dass es als SPA und Ramsar-Gebiet in das Netz der Schutzgebiete aufgenommen wurde, was seine natürliche Bedeutung unterstreicht. Sein Interesse ist weniger panoramisch als vielmehr ökologisch: Hier ist das Lesen des Feuchtgebiets, der Gezeiten und der Vogelwelt wichtiger als ein erhöhter Aussichtspunkt. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Regel die Zeit, in der die Vögel am aktivsten sind, also während des Vogelzugs und der Überwinterung, sowie bei mittlerer oder hoher Flut, wenn das Wasser das Leben in den Kanälen und Rastplätzen konzentriert. Wenn es in einem Reiseführer als Naturressource dokumentiert ist, sollte man es als geschütztes Gezeitenfeuchtgebiet erwähnen, das eng mit dem Naturpark der Bucht von Cádiz und der Küstenlandschaft von Chiclana verbunden ist.