Der Sanabria-See ist ein großer See glazialen Ursprungs und der größte auf der Iberischen Halbinsel. Er befindet sich im Nordwesten von Zamora, in einer Hochgebirgslandschaft, die durch die Einwirkung von Quartäreis geformt wurde, mit Kare, U-förmigen Tälern und mehreren Seen ähnlichen Ursprungs rund um das Hauptbecken. Seine Fläche beträgt etwa 318,7 Hektar und seine Tiefe etwas mehr als 50 Meter, wie aus den konsultierten touristischen und institutionellen Quellen hervorgeht. Von seinen Ufern aus kann man eine Landschaft mit sauberem Wasser, Eichen-, Stechpalmen-, Eiben- und Erlenwäldern sowie kleinen Stränden und Badestellen sehen, die im Sommer sehr beliebt sind. Der Ort ist nicht nur landschaftlich interessant: Er hilft auch zu verstehen, wie die Gletscher in diesem Teil von Kastilien und León gearbeitet haben und warum der Park eine bemerkenswerte Vielfalt an Flora und Fauna beherbergt. Der See ist Teil des Naturparks Lago de Sanabria und Sierras de Segundera y Porto, eines bedeutenden Schutzgebiets in der Provinz Zamora. In den Naturführern von Kastilien und León ist er stets präsent, denn er ist das große Wahrzeichen des Parks und eine der bekanntesten Seenlandschaften im Nordwesten der Halbinsel. Die beste Zeit für einen Besuch ist vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn der Zugang leichter ist und die Strände und Wanderwege für die Freizeitgestaltung angenehmer sind. Im Winter ist die Umgebung immer noch sehr fotogen, aber es kann Eis und Schnee geben und der Zugang in höheren Lagen ist eingeschränkt.