Der Ibón de Los Asnos ist ein Gletscherseen in der Sierra de Tendeñera, im Tena-Tal in den aragonesischen Pyrenäen (Huesca). Er liegt auf einer Höhe von 2060 Metern, hat eine Fläche von etwa 6,5 Hektar und ist 6 Meter tief. Er liegt am Grund einer durch Gletscheraushöhlung entstandenen Mulde und ist von den Gipfeln Peña Roya (2578 m) und Mandilar (2211 m) umgeben, die Teil derselben Gebirgskette sind. Er ist neben dem Ibón de Sabocos einer der beiden einzigen Gletscherseen in dieser Gegend und zeichnet sich durch seine gute Erreichbarkeit mit der Seilbahn von Panticosa aus, was ihn im Sommer zu einem sehr beliebten Ausflugsziel für Familien mit Kindern macht. Vom Aussichtspunkt aus genießt man spektakuläre Ausblicke auf das Tena-Tal und die umliegenden Gipfel, in einer Umgebung, die zwar durch das Skigebiet geprägt ist, aber dennoch ihre gesamte natürliche Schönheit bewahrt hat. Der Bergsee eignet sich ideal, um die Natur zu genießen, spazieren zu gehen und zu angeln; hier kann man Forellen und Plötzen finden, die von Anglern ausgesetzt wurden. Obwohl er in einem Weidegebiet liegt und in den 1990er Jahren durch den Bau einer Wasserentnahmestelle für Kunstschnee verändert wurde, hat er nichts von seiner landschaftlichen Anziehungskraft eingebüßt. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Monate Juli und August, wenn die Seilbahn in Betrieb ist (vom 6. Juli bis zum 1. September) und die Bedingungen zum Wandern optimal sind. Er ist eine wichtige touristische Attraktion im Tena-Tal, wird häufig in Wander- und Ausflugsführern für Huesca erwähnt und gilt als einer der beeindruckendsten und am besten zugänglichen Bergseen der aragonesischen Pyrenäen.