Der Stausee von Maroño ist ein künstlich angelegter Stausee im Aiara-Tal, am Fuße der Sierra Salvada, in einer Landschaft mit sanften Hängen, Wiesen und Auenwäldern. Der Staudamm staut das Wasser des Flusses Izoria, und der Stausee von bescheidener Größe bildet eine weite Kurve, die in starkem Kontrast zu dem felsigen Relief der Umgebung steht. Es handelt sich um ein Gebiet, das mit der Wasserversorgung der Region und gleichzeitig mit einer naturverträglichen Erholungsnutzung verbunden ist. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen guten Überblick über die gesamte Anlage: die Staumauer, die Oberfläche des Stausees und die Gebirgskette, die den Horizont abschließt - eine besonders fotogene Komposition an einem klaren Tag. Der Ort ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit und für das Vorkommen von Wasser- und Raubvögeln, was seiner Einstufung als ZEPA (besonderes Schutzgebiet für Raubvögel) entspricht. Auch in den Reiseführern und auf den Internetseiten des Baskenlandes und von Alava wird er als eine der bekanntesten Landschaften des Tals erwähnt. Am schönsten ist der Besuch morgens oder in der Abenddämmerung, wenn das Wasser das Relief der Sierra Salvada am besten widerspiegelt. Im Frühjahr und Herbst ist die Umgebung meist grüner und kontrastreicher; im Sommer wird mehr geangelt und gewandert, auch wenn die Hitze die Attraktivität der mittleren Stunden mindert. Wenn der Wasserstand sinkt, kann das Ufer trockener und weniger einheitlich aussehen.