Doñana ist ein großes Naturgebiet mit Feuchtgebieten, Dünen, Reservaten, Kiefernwäldern und Sümpfen, das als Nationalpark und Naturpark innerhalb des Naturraums Doñana anerkannt ist. Das Gebiet ist ein Mosaik aus sehr unterschiedlichen Umgebungen, die durch Wasser, Wind und die Dynamik des Guadalquivir geprägt sind, was seinen enormen ökologischen Reichtum erklärt. Aufgrund seiner Rolle als Zufluchtsort, Durchgangs- und Brutgebiet für Zugvögel ist es eine der wichtigsten natürlichen Enklaven in Europa. Von den zugelassenen Besucherpunkten aus kann man offene Sümpfe, saisonale Lagunen, Buschland, Kiefernwälder und - je nach Route - große Überschwemmungsgebiete sehen, die sich je nach Jahreszeit stark verändern. Das Zusammenspiel von Süß- und Brackwasser sowie der Wandersand der Dünen schafft eine sehr variable Landschaft, die sich gut vom Boden aus erkunden lässt. Es ist auch ein wichtiger Ort für emblematische Arten wie den iberischen Luchs und den iberischen Kaiseradler. Doñana ist international als Biosphärenreservat und Weltkulturerbe anerkannt. Seine Berühmtheit in Reiseführern und Fachpublikationen ist sowohl auf den natürlichen Wert der Feuchtgebiete als auch auf das Gefühl der Abgeschiedenheit zurückzuführen, das einige Bereiche des Schutzgebiets bewahren. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Regel am Ende des Winters und im Frühjahr, wenn die Sümpfe mehr Wasser führen und die Vogelaktivität höher ist. Es ist zu bedenken, dass ein großer Teil des Gebietes nur im Rahmen geregelter Besuche und genehmigter Routen besucht werden kann. In jedem Fall liegt die Hauptattraktion in der Lektüre der Landschaft, der Vogelbeobachtung und dem Übergang zwischen Sumpf, Schutzgebiet und Dünen.