Die Cueva de los Cien Pilares (Höhle der hundert Säulen) ist eine große Gruppe von Höhlen, die unter dem Cerro de San Miguel in Arnedo im Cidacos-Tal ausgegraben wurden. Es handelt sich nicht um eine isolierte natürliche Höhle, sondern um einen Höhlenkomplex, der aus Galerien und miteinander verbundenen Räumen besteht, mit Felssäulen, die das Dach stützen und den Namen des Ortes erklären. Ihre Ursprünge gehen auf das Mittelalter zurück, als die Bevölkerung in dem Felsen Zuflucht und Räume für den täglichen Gebrauch suchte. Die Besichtigung ermöglicht es Ihnen, eine einzigartige unterirdische Landschaft zu besichtigen: eingemeißelte Räume, Gänge, Bereiche, die als Wohnungen interpretiert werden, und Räume, die mit religiösen und häuslichen Zwecken verbunden sind. Bei der Besichtigung kann man die Beziehung zwischen dem Hügel, dem Stadtzentrum und der Geschichte von Arnedo verstehen, einer Stadt, die eng mit der Felsenarchitektur verbunden ist. Der Komplex gilt als einer der kompliziertesten und eindrucksvollsten des Tals und ist Teil der prähistorischen Felskunstpfade. Sein Interesse liegt nicht in einem großen natürlichen Raum, sondern in den menschlichen Abdrücken auf dem Stein und wie der Lebensraum an das Relief angepasst wurde. Es handelt sich um eine geführte Tour, die in der Regel eine Voranmeldung erfordert, so dass es ratsam ist, sie im Voraus zu organisieren. Besonders empfehlenswert ist die Besichtigung bei trockenem Wetter und guten Lichtverhältnissen, während sie an Regentagen, wenn die Hänge und der Zugang zur Stadt weniger angenehm sind, angenehmer ist.