Der Cerro Masatrigo ist ein isolierter Berg mit fast kegelförmigem Profil, der sehr gut erkennbar ist, da er aus der Wasserfläche des Stausees von La Serena herausragt. Er befindet sich in der Gemeinde Esparragosa de Lares, in der Nähe von Galizuela, und ist 501 m hoch, wobei er sich sehr deutlich von der unmittelbaren Umgebung abhebt. Seine runde, symmetrische Form macht ihn zu einer geomorphologischen Rarität, die sehr fotogen und in der Landschaft des Extremaduras leicht zu erkennen ist. Vom Aussichtspunkt und von der Straße, die entlang des Hügels verläuft, hat man einen freien Blick auf den Stausee, die Hügel von La Siberia und, an klaren Tagen, auf ein sehr weites Gebiet mit Weideland und sanftem Relief. Das bekannteste Bild ist das des Hügels als "Insel" inmitten des Wassers, besonders wenn der Stausee hoch ist. Es ist auch üblich, den Besuch mit einem Panoramablick auf die Burg von Puebla de Alcocer am regionalen Horizont zu verbinden. Der Ort ist bereits als Naturdenkmal der Extremadura ausgewiesen, was seinen landschaftlichen und geologischen Wert noch unterstreicht. In den örtlichen Reiseführern und Routen wird sie meist mit dem botanischen Lehrpfad Masatrigo und dem Aussichtspunkt Galizuela verbunden, zwei häufige Zugangspunkte, um sie in Ruhe zu betrachten. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Morgendämmerung oder die Abenddämmerung, wenn das schwache Licht das Volumen des Hügels und die Spiegelungen auf dem Stausee hervorhebt. Im Frühjahr und nach dem Auffüllen des Stausees ist der visuelle Effekt meist noch beeindruckender.