Cala de Peñón Cortado ist eine unberührte und versteckte Bucht mit einer Länge von knapp 110 Metern und einer Breite von 15 Metern, die im Gemeindegebiet von Cuevas del Almanzora in der Provinz Almería in Andalusien liegt. Es handelt sich um einen Strand aus dunklem Sand, gemischt mit kleinen Kieselsteinen, der von steilen Klippen und Felsen flankiert wird, die die Kraft der Wellen bremsen und so selbst auf offener See für mäßigen Wellengang sorgen. Der Meeresboden ist reich an Posidonia oceanica und das Wasser ist kristallklar, was diesen Ort zu einem Gebiet von großem ökologischen und landschaftlichen Wert macht. Vom Aussichtspunkt aus lässt sich eine einzigartige Felsformation mit beeindruckenden Formen beobachten, mit zahlreichen aus dem Meer ragenden Klippen und einer völligen Abwesenheit von Bebauung in der Umgebung, was eine unberührte und abgeschiedene Atmosphäre garantiert. Die Bucht verfügt über keinerlei Infrastruktur: keine Rettungsschwimmer, keine Warnfahnen, keine Liegestühle, keine Strandbars und keine regelmäßige Reinigung; sie wird daher nur von Unerschrockenen aufgesucht, die sich daran wagen, Hindernisse zu überwinden, um ihre Schönheit zu genießen. In Reiseführern und Publikationen ist sie als „andalusischer Strand der Kathedralen“ bekannt, aufgrund ihrer spektakulären Landschaft aus Steilküsten und ihres besonderen Zugangs. Ein bedeutendes historisches Element ist der „Socavón de Riqueza Positiva“, ein 2 km langer Bergbautunnel aus dem 19. Jahrhundert, der zur Entwässerung der Silber- und Bleiminen von Barranco Jaroso angelegt wurde und dessen Wasser direkt an der Buchtmündung austritt. Die beste Zeit für einen Besuch ist in der Nebensaison, wenn nur wenige Besucher da sind, oder an Sommertagen mit klarem Himmel, um die Klarheit des Wassers und das Licht auf den Felsen zu genießen.